belletristik.dev.literaturcouch.de - DEVELOPMENT

Der Himmel unter Berlin

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Prag: Labyrint, 2002, Titel: 'Nebe pod Berlínem', Seiten: 141, Originalsprache
  • Berlin: Rowohlt, 2004, Seiten: 174, Übersetzt: Eva Profousová
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005, Seiten: 174
Wertung wird geladen

Dort, wo die Berliner U-Bahn seit hundert Jahren ihre Netze spinnt und in ihrer Sehnsucht, irgendwo anzukommen, alle Menschen gleich sind - in diese Unterwelt gerät Petr Bém, ein junger Prager Deutschlehrer auf der Flucht vor familiären Bindungen. Im Zug nach Pankow lernt er Pancho Dirk kennen, der von Musik besessen ist. Die beiden gründen eine Band und nennen sie "U-Bahn", weil es um Schwärze, Krach und Tempo geht. Fast zeitgleich verliebt sich Petr in Katrin, die Tochter eines Zugführers. Erst durch sie erschließt sich ihm der Bauch der Stadt - jener Stadt, die sich an der Oberfläche rasend schnell verwandelt, während in ihren Tunneln unzählige Geschichten fortdauern. Wie Orpheus taucht Petr mit seiner Gitarre in die Schattenwelt ein, zollt Bob Dylan Tribut, kämpft gegen die John-Lennon-Friedensmafia und tröstet den Zugführer Günter, dem fünf Selbstmörder auf der Seele lasten. Mit jedem Tag fühlt sich Petr mehr bei sich, in seinem neu entdeckten Reich.

Der Himmel unter Berlin

Der Himmel unter Berlin

Deine Meinung zu »Der Himmel unter Berlin«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
Loading
Loading
Letzte Kommentare:
Loading
Loading

Film & Kino:
The Crown - Staffel 3

Die Queen in ihrer vordergründig repräsentativen Rolle ist eine zeitgeschichtliche Ikone, sodass der Erfolg der seit 2016 bei Netflix laufenden Serie „The Crown“ nicht verwundert. Die dritte Staffel markiert allerdings einen Umbruch: Die Royal Family ist in den 60er-Jahren angekommen und viele Rollen werden neu besetzt, da auch die Blaublüter nicht vor dem Altern gefeit sind. Titel-Motiv: © Des Willie / Netflix

zur Film-Kritik